Und nochmal – Krimi am Samstag – 01.11.2014: Bastian Pastewka und Komplizen in: Paul Temple und der Fall Gregory Teil 1

Wiederauferstehung eines Krimi-Mythos: Der verschollene erste Temple-Fall “Gregory” von Francis Durbridge in einer Radio-Neuinszenierung! Bastian Pastewka ist Paul Temple – und geht als größter lebender Durbridge-Fan mit seinen Komplizen auch auf Bühnen-Tour in NRW!

Produktionsfoto Paul Temple und der Fall Gregory

Mit Inga Busch, Janina Sachau, Alexis Kara, Kai-Magnus Sting und Bastian Pastewka als Paul Temple.

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann und Bastian Pastewka
Dramaturgie: Holger Heddendorp
Regie: Leonhard Koppelmann
Redaktion: Martina Müller-Wallraf
Produktion: WDR/SWR 2014

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“Bei Morpheus!” Bastian Pastewka präsentiert: : Paul Temple und der Fall Gilbert Teil 1

Einer der größten Fans des berühmten Detektivs Paul Temple und seines Erfinders Francis Durbridge ist – Bastian Pastewka. Der Schauspieler und Komiker führt an zwei Abenden ein in den Temple-Kosmos und präsentiert den “Fall Gilbert”.

  • WDR 5 Hörspiel spezial Teil 1 | Donnerstag, 30. Oktober 2014, 21.05 – 00.00 Uhr
  • WDR 5 Hörspiel spezial Teil 2 | Freitag, 31. Oktober 2014, 21.05 – 00.00 Uhr

http://www.wdr5.de/sendungen/hoerspielspezial

 

Regie: Eduard Hermann
Musik: Hans Jönsson
Redaktion: Martina Müller-Wallraf
Produktion: WDR 1957/ca. 300’

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30.10. bis 08.11. : Pastewka und der Fall: PAUL TEMPLE, GILBERT, GREGORY

“Ich weiß, wer Mr. Gregory ist!”
“Aber nein, Paul, Du kannst doch nicht…!”
“Ich weiß es, Steve!”
“(schnippisch) Paaaauuuul, Du machst doch einen Scherz?”


Bastian Pastewka und Komplizen in: Paul Temple und der Fall Gregory - von Francis Durbridge
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“Glaube nur das nicht, Steve! Wie so oft in unseren Fällen ist der große Unbekannte ein alter Bekannter! Und er ist skrupellos und gefährlich, bei Morpheus!”

“Paul! Ich ahne wer es ist!”

“(schmunzelt) Das glaube ich nicht, mein Liebling!”

“Paul! Ich habe da eine Ahnung, eine … eine weibliche Eingebung…”

“(lacht) Lass mal, mein Gescheites! Ich werde morgen eine Cocktailparty geben und Dir Mr. Gregory vorstellen!”

So oder so ähnlich könnte er geklungen haben, der entscheidende Dialog zwischen Paul Temple und seiner Frau Steve, wahrscheinlich kurz vor dem Ende von PAUL TEMPLE UND DER FALL GREGORY, jenem ersten in Deutschland produzierten Francis-Durbridge-Hörspiel, das seit der Erstausstrahlung im Jahre 1949 vermisst wird. Meist findet diese Unterhaltung kurz vor dem Showdown einer TEMPLE-Serie statt, egal ob im Fall Curzon, Jonathan, Madison, Vandyke, Spencer und wie sie alle heißen. Und bis dahin haben der Londoner Schriftsteller und Amateurdetektiv Paul Temple und seine reizende Frau Steve eine mysteriöse Mordserie untersucht, sind in tödliche Gefahren geraten und auf eine Unzahl von verdächtigen Personen namens Palmer, Clayton, Harper, Doyle oder Roberts gestoßen, von denen sich eine am Ende als der Drahtzieher des großen Master-Verbrechens herausschälen wird.

11 spannende TEMPLE-Radio-Serien des (N)WDR sind seit 1951 erhalten geblieben, doch die Rundfunkarchive in Köln und Hamburg weisen noch einen weiteren produzierten TEMPLE auf, eben jenen FALL GREGORY. Und zwar auf einer einsamen Karteikarte mit der schlichten Aufschrift: Löschvermerk.

DER FALL GREGORY war ein zehnteiliges Hörspiel, in dem René Deltgen erstmals den Paul Temple sprach, so wie fortan in allen weiteren Stücken bis auf den abschließenden FALL ALEX von 1967. Vor 65 Jahren, am 07.11.1949 lief die allererste TEMPLE-Folge im bundesdeutschen Nachkriegs-Radio.

Francis Durbridge hatte “The Gregory Affair” schon 1946 für BBC Radio verfasst, und dies war bereits seine siebte TEMPLE-Geschichte seit 1938. Wohlgemerkt: Durbridge schrieb damals einzig und allein für das Radio, es gab keine Romanvorlagen oder Theater-Versionen wie etwa bei Agatha Christie. Er wurde der Meister des Cliffhangers, da zum Ende einer jeden TEMPLE-Episode stets etwas völlig Unglaubliches geschieht, das eine unerwartet neue Wendung in der Spurensuche bedeutete.

Doch auch die englische GREGORY-Version wurde nach der Ausstrahlung gelöscht – vielleicht, um die kostbaren Aufzeichnungs-Bänder für andere Programme wiederzuverwerten.

Mehr als 50% der ersten BBC-Durbridges sind verschollen, in keinem anderen europäischen Land überlebten so viele TEMPLE-Hörspiele wie in Deutschland.

Vom FALL GREGORY wurde jedoch das deutsche Skript wiedergefunden; also jene Textseiten, die die Schauspieler 1949 bei den Aufnahmen in den Händen hielten. Aber auch diese waren nicht komplett.

Nun haben sich die Hörspielredaktionen von WDR und SWR zusammengetan, um die Geschichte unter der Regie von Leonhard Koppelmann zu rekonstruieren.

An diesem Punkt wurde ich freundlicherweise gebeten, dazuzukommen. Und mit mir die fantastischen Kollegen/innen: Janina Sachau ist die perfekte Annemarie Cordes, die seinerzeit die Steve Temple sprach. Inga Busch spielt die zwielichtigen Frauen im Stil der TEMPLE-Stammsprecherin Lilly Towska. Alexis Kara klingt wahlweise wie Peter René Körner, Herbert Hennies oder Heinz Schimmelpfennig und Kai Magnus Sting wie Kurt Lieck als Sir Graham Forbes, der Chef von Scotland Yard.

Kurzum: das neue zweiteilige GREGORY-Hörspiel ist eine komische Hommage an vergangene Radiotage, als Krimi-Hörspiele zu Straßenfegern wurden und die Schurken noch keine Gesichter hatten, aber mit Mono-Stimmen zu den gespannten Hörern sprachen. Ein PAUL TEMPLE in neuem Gewand, mit einem Ensemble, das auf der Spur der alten Dampfradio-Schnurre wandelt. Zusammen mit den Original-Geräuschen und der wunderbaren Musik des TEMPLE-Komponisten Hans Jönsson ist eine fröhliche Zeitreise in das klassische Durbridge-Universum entstanden, das nicht nur Insidern Spaß machen wird.

Und um die Fans der Reihe standesgemäß einzustimmen, wiederholt WDR 5 vorab noch einmal PAUL TEMPLE UND DER FALL GILBERT von 1957.

Bei Morpheus! Viel Vergnügen! Ihr Bastian Pastewka.

Bastian Pastewka, London, im Oktober 2014.

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Crowdfunding und Kommunikation – heute: wieso ich?

Zuallererst, liebe Annelie, es tut mir leid, aber ihr müsst mal für all die vielen Anfragen jede Woche herhalten- aber auch ihr zukünftigen Crowdfundingprojektstarter: Aufgepasst!

 

Diese mail erreichte uns

Liebes Höragenten-Team,
 
hallo, ich bin Annelie Krügel von der Mediabühne und möchte euch unser Live-Hörspiel mit Videoprojektionen vorstellen.
 
Der „Elefantenmensch” aus der Reihe „Meister der Angst“ soll demnächst  auf Tour gehen.
Die Sprechebene soll um eine visuelle Projektionsebene ergänzt werden.
D.h. die Sprecher agieren zwar ganz normal, so wie man es kennt, an ihren Mikrophonen, aber über ihren Köpfen ist eine Projektionsleinwand aufgehängt, auf der parallel und synchron zu den Texten eine Trickfilmhandlung gezeigt wird; Das Ganze ist projektionsseitig als charmant-morbide Vaudeville-Drehbühnen-Schattenspiel-Inszenierung angelegt.  

 

Bekannte Sprecher wie z.B. Sascha Rotermund, Helmut Krauss, Gordon Piedesack und Peter Hawig sind schon mal fest dabei. Weitere werden aquiriert.

 

Das Ganze wird aktuell über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. 
Schaut doch mal rein.
Wir planen außerdem, das Programm in unterschiedlichen Städten mit wechselnden Besetzungen aufzuführen, auch über das ganze Jahr 2015 hinweg. 

 

Könntest ihr einen Hinweis auf eurer Seite posten?
Wenn ihr weitere Infos braucht, sagt Bescheid.
 
ganz lieben Dank
Annelie 
mediabühne

Ich rede jetzt mal nicht über Bitte, sondern durchleuchte mal eher die Auffoderung, denn ganz ehrlich, was haben wir als Blogger davon?

Ja, Crowdfunding lebt von PR und Kommunikation, aber genauso wichtig ist es die richtige Sprache zu treffen.

Dies hätte zum Beispiel sein können :

Wir planen außerdem, das Programm in unterschiedlichen Städten mit wechselnden Besetzungen aufzuführen, auch über das ganze Jahr 2015 hinweg.

Und als Dankeschön für euren Post, freuen wir uns euch persönlich in eurer Stadt ( ja ruhig schwammig, weil die CF Team nie recherchieren) zu begrüßen.

Oder : Danke, das ihr uns helft unser Projekt erfolgreich umzusetzen…

Oder: Fans und Blogger, wie ihr, sind es, die das Projekt erfolgreich machen..

Nicht vergessen, das Projekt will finanziert sein und je mehr PR, desto höher die Chancen, das Unterstützer davon erfahren und die Summe zusammen kommt.

Liebe Crowdfunding-Projektstarter – jedes Projekt ist unterstützenswert und es ist super, wie ihr euch ins Zeug legt, aber bitte, sprecht die richtige Sprache, dann klappt es auch mit dem Post und der PR.

 

 

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